Herzlich Willkommen!

    

 

 

 

Herzlich willkommen auf der Webseite der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Warmensteinach!

Warmensteinach im Fichtelgebirge liegt zu Füßen des Ochsenkopfs, mit 1024 Metern der zweithöchste Berg in Nordbayern. Auf 600 Metern Höhe grüßt die Dreifaltigkeitskirche ins Tal der Warmen Steinach, und bietet einen herrlichen Ausblick über den ganzen Ort.

Unsere Kirche ist täglich für Sie geöffnet von 9:00 bis 16:00 Uhr.
Sie finden hier einen Raum der Stille, zum Nachdenken und zum Gebet.

Karten und Texte und Informationen zur Kirche liegt für Sie bereit.
Dazu ein Gäste- und Gebetbuch.


 

 

 

 

 

 

 

 

Und bald ist wieder Klößsonntag


Unsere Gottesdienste im März 2026

Für unsere Langschläfer 
📅 Sonntag, 1. März – 11:00 Uhr
📍 Christuskirche Fichtelberg
• Gottesdienst mit Abendmahl
• MNT‑Verkauf
• Mit Diakon Markus Christ


📅 Sonntag, 1. März – 17:30 Uhr
📍 Christuskirche Fichtelberg
• Lobpreis Gottesdienst 
• Mit Look up

📅 Sonntag, 8. März– 9:00 Uhr
📍 Evangelisches Gemeindehaus Warmensteinach (Winterkirche)
• Gottesdienst
• MNT‑Verkauf
• Mit 
☕ Anschließend: Kirchenkaffee & Zeit für Gespräche

📅 Sonntag, 15. März – 9:00 Uhr - Klößsonntag
📍 Evangelisches Gemeindehaus Warmensteinach (Winterkirche)
• Gottesdienst 
• Mit 
☕ Anschließend: Gemeinsames Mittagessen zum Abschluss der Winterkirche

📅 Sonntag, 22. Februar – 9:00 Uhr
📍 Kirche Warmensteinach
• Gottesdienst
• Mit 

✨ Wir freuen uns auf euch – Gemeinschaft, Glaube und gute Gespräche!

Herzliche Einladung an alle – kommt vorbei und bringt Freunde mit!

 

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag für Kinder am 8.Mai um 10:30 in der KiTa in Warmensteinach

 

 


Gedanken zur Zeit von Jürgen Grießhammer

Gedanken zum „Abschied“

Als sie am Flughafen stehen, wird es plötzlich ganz konkret. Er hat einen großen Koffer gepackt, einen sehr großen. Es ist nicht nur ein Urlaub. Ein ganzes Jahr wird er weg sein. „Nach dem Abitur gehe ich erst mal ins Ausland." 

Das ist klug. Er hat Sprachen gelernt und nirgends vertieft man sie besser als da, wo die Sprache lebendig ist.
„Du wirst sehen", sagen die Freunde, die ihre Kinder schon im Ausland hatten, „der macht eine Riesenentwicklung. Der Horizont erweitert sich. Er entdeckt seine Möglichkeiten.  Er übernimmt Verantwortung für sich selbst."
Der Verstand gibt diesen Argumenten Recht. Es wäre auch dumm, die Chance nicht zu nutzen. Mancher wäre froh, wenn er sich so frei hätte bewegen können.
Aber jetzt am Flughafen krampft sich für die Eltern der Magen. Da steht  der selbstbewusste  junge Mann, den man doch gerade erst ins Kinderstühlchen an den Tisch gesetzt oder ihn nachts getröstet hat, wenn ein böser Traum zu verscheuchen war, dem man im Bett noch Gutenachtgeschichten vorgelesen hat. -  Erwachsen ist er geworden. Es ist Zeit, ihn gehen zu lassen.
„Was hast du denn an? Du willst doch nicht im Ernst mit Flip-Flops bis nach Amerika fliegen?" – „Wieso? Auf dem langen Flug ist das doch viel bequemer!"                                 Für eine Auseinandersetzung darüber ist jetzt weder Zeit noch Kraft. Auch das haben die Eltern lernen müssen. Er wird schon wissen, was er tut. Er muss seine eigenen Erfahrungen machen.
Und so geht er den Weg durch die Sicherheitskontrolle und verschwindet mit einem Winken hinter dem milchigen Glas am Schalter.
Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. (Gen 12, 1f )
Wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt, heißt es Abschied zu nehmen vom Vertrauten und die ersten Schritte zu laufen in eine noch unbekannte Zukunft. Mehrmals im Leben gehen wir durch Veränderungen und Krisen. Und immer ist da diese uneindeutige Mischung aus Angst und Zuversicht, Schmerz und Hoffnung.
Am Flughafen kommt unwillkürlich auch der Vers aus dem 139. Psalm in den Blick:
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.



Unsere Kinder gehen eigene Wege. Die eine hat hoch fliegende Pläne, der andere igelt sich ein und droht ins Abseits zu rutschen, weil die Perspektive fehlt, der dritte macht sich auf den Weg und will nur weit weg.
Als das Flugzeug in den Morgenhimmel aufsteigt, geht ein Gruß zu den Wolken; nicht nur an diesem Tag am Flughafen; auch noch Monate später, wenn eines der Flugzeuge seinen langen weißen Streifen am Himmel zeichnet.

 

 

Aktuelles aus der Gemeinde

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